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DVD-Besprechung - Ein Käfig voller Helden - Staffel 2
Story:
Hammelburg während des zweiten Weltkriegs: nahe der beschaulichen fränkischen Stadt steht das Strafgefangenenlager 13, kurz StaLag 13 genannt. Das Kommando hat Oberst Wilhelm Klink (Werner Klemperer), zumindest glaubt er dies. In Wirklichkeit gehen die Gefangenen ein und aus, wie sie es gerade müssen, denn sie sind eine bestens ausgerüstete Sabotagetruppe die dem Feind mächtig zusetzt und werden von Colonel Hogan (Robert Crane) angeführt. Hier werden geheime Konstruktionspläne von neuen Waffen ausspioniert, Regimefeinde sicher außer Landes gebracht, wichtige Informationen weitergeleitet und kleinere Sabotageakte ausgeführt. Alles unter den wachsamen Augen von Feldwebel Schulz (John Banner), der aber immer stets in die falsche Richtung blickt.
Meinung zum Film:
Es ist soweit und die zweite Staffel von „Ein Käfig voller Helden“ kommt mit 30 kompletten Folgen auf 5 DVDs in den Handel. Mit von der Partie sind natürlich wieder alle bekannten Gesichter der unterhaltsamen Komödiensendereihe. Oberst Klink, der stets völlig überfordert versucht, ein Strafgefangenenlager zu leiten und nicht bemerkt, dass seine Gefangenen straff organisiert Sabotage mitten in Deutschland betreiben. Colonel Hogan als zentrale Figur ist selbstverständlich wieder der Dreh- und Angelpunkt der Geschichten und gewohnt geschickt lässt er Oberst Wilhelm Klink nach seiner Pfeife tanzen. Damit die verschiedensten Störaktionen auch weiterhin ausgeführt werden können, pflegen die Gefangenen ihren Aufseher Hans Schulz. Kein deutscher Wachmann kann so schön nicht hinsehen wie der gute Feldwebel Schulzi. Der Ablauf der Geschichten bleibt unverändert und so schlägt der bunt gemischte Haufen am Ende einer jeden Episode dem deutschen Militär so manches Schnippchen. Dies funktioniert bestens durch überzeichnete Vorurteile und Meinungen über den Deutschen an sich, doch sie sind nicht boshaft, so dass man sich auch als Deutscher gut über die lustigen Episoden amüsieren kann.
In den Folgen der 2. Staffel muss sich Hogan zunächst um zwei Piloten kümmern, die eine Erdölraffinerie bombardieren sollten, aber abgeschossen wurden. Es wächst die Idee, dass man nur dann nah genug an diese heran fliegen kann, wenn es ein deutsches Flugzeug ist. Und ein solches muss Hogan erst einmal „organisieren“. Der Erfolg des geheimen Treibens ist abhängig von der Lagerleitung, das weiß auch ein Robert Hogan und so rettet er Oberst Klink vor der standrechtlichen Erschießung, da dieser wieder einmal zu dusselig war und in ein Komplott gegen General Burkhalter verwickelt wurde. In einer anderen Geschichte gehen die Helden hinter Stacheldraht der angeblichen Untergrundagentin Myra auf den Leim, denn diese arbeitet in Wirklichkeit für die Gestapo. Doch Hogan und seine Mannen haben Glück, denn der Gestapo-Mann ist gierig und will sich auf einen für ihn profitablen Handel einlassen. Keine Frage, wer dann am Ende wirklich gewinnt.
Abermals kommen die Gefangenen in Schwierigkeiten, als ein General das Strafgefangenenlager zu einem Erholungszentrum für Offiziere umfunktionieren will, während ein Gestapo-Führer eine Einrichtung für Verhöre vor dem geistigen Auge sieht. Doch Colonel Hogan wäre nicht er selbst, wenn ihm nicht auch für diese verzwickte Situation etwas einfiele. Wenn es sein muss, dann arbeiten die tapferen Mannen auch mal nicht in ihrem Lager oder der näheren Umgebung, dann geht’s auch schon mal nach Paris, wo sie versuchen, eine ihrer Agentinnen zu befreien. Zufällig befinden sich dort auch Oberst Klink und Feldwebel Schulz auf Urlaub. Die neuen Geschichten bieten wieder eine Fülle an netten Einfällen, wie die Kriegsgefangenen ihre Aufpasser an der Nase herum führen. Die bereits eingeführten Charaktere sind wieder dabei und so bietet die zweite Staffel viel Unterhaltung für lange Winterabende.
Digitale Aufarbeitung:
Das überarbeitete Bildmaterial sieht, wie bei der ersten Staffel richtig gut aus. Das Bild wirkt frisch und die kleineren Bildfehler, die nicht ausgemerzt werden konnten, fallen nicht weiter ins Gewicht. Insgesamt ist die Optik auf jeden Fall besser als das, was man bisher aus dem Fernsehen gewohnt war. Der Ton liegt wieder im Format Mono vor.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
Die Kultserie wird mit dieser zweiten Staffel würdig fortgesetzt und vor allem Freunde der Sendereihe werden sich über die fünf DVDs sicherlich freuen. In der richtigen Reihenfolge sind diverse Bezüge unter den Folgen erkennbar und so gewinnt das Konzept an Profil. Die technische Umsetzung des Bildes ist gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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30 Folgen a ca. 25 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 1.0 | Englisch Dolby Digital 1.0 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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Ein Käfig voller Helden - Staffel 2
Hogans Heroes - Season 2
Alarm, die Gefangenen wollen nicht weg
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1965-1971 Regie: Reynolds, Bruce Bilson, Bob Sweeney Drehbuch: Bernard Fein, Albert S. Ruddy Darsteller: Bob Crane, John Banner, Werner Klemperer, Richard Dawson, Ivan Dixon
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 04.12.2008
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