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DVD-Besprechung - Thunderstruck (Metalpack)
Story:
Nachdem 1991 nach einem AC/DC-Konzert 5 Freunde nur knapp einem tödlichen Unfall entgehen, schwören sie sich, dass, sollte einer von ihnen sterben, die anderen dafür sorgen, dass er neben dem ersten AC/DC-Sänger Bon Scott beerdigt wird. 10 Jahre später haben sich die einstigen Freunde in verschiedene Richtungen entwickelt, doch einer von ihnen stirbt und die anderen erinnern sich an ihr Versprechen.
Meinung zum Film:
Pünktlich zum Vorverkauf der nächstjährigen Stadiontournee der australischen Rocker von AC/DC kommt nun die Komödie „Thunderstruck“ auf den Markt. Gedreht wurde dieser Streifen im Jahre 2004 von Filmneuling Darren Ashton, der mit diesem Film (abgesehen von dem Kurzfilm „The Extra“ aus dem Jahr 1999) sein Regie- und auch Drehbuchdebüt feierte. Seine Liebe zum Genre Musik/Comedy stellte er dann noch mal 2007 mit dem Film „Razzle Dazzle: A Journey Into Dance“ unter Beweis. Abgesehen von diesen Titeln macht sich Ashton im Filmbusiness jedoch rar.
Nicht alle ehemaligen Freunde machen bei der Aktion freiwillig mit: Sonny (Damon Gameau) und Sam (Callan Mulvey) müssen die anderen beiden Freunde eher zwingen, bei der Umbettung mitzumachen: Ben (Stephen Curry) ist inzwischen stellvertretender Filialleiter in einem Supermarkt geworden und bevozugt eine spießige Lebenshaltung. Lloyd (Ryan Johnson) hat sich dagegen auf krumme Drogen-Geschäfte spezialisiert, und gerade als er Besuch von Sam und Sonny bekommt, die das Versprechen eingelöst haben wollen, steckt Lloyd in ernsten Schwierigkeiten mit der asiatischen Triade und schließt sich den Beiden dann vermeintlich freiwillig an, um zwielichten Leuten zu entkommen, die ihm an den Kragen wollen. Die Geschichte um den Tod eines Freundes wurde überraschend heiter erzählt und ist niemals pietät- oder geschmacklos. Der Film beweist ein gutes Gespür für Situationskomik, beispielsweise als Ben an einer Tankstelle glaubt dass er vom vermeintlich schwulen Tankwart angemacht wird und als er flüchtet, stellt sich heraus, dass dieser nur seine (natürlich äußerst attraktive) Tochter an den Mann bringen wollte – Pech für Ben.
Das Drehbuch sieht eine klare Linie vor, und so wird das Gebotene bis auf ein paar Ausnahmen kaum langweilig. Einzelne Probleme der Freunde untereinander und so manches Gespräch sind auf Dauer ermüdend, aber das macht der Film durch den Humor und durch einige interessante und verspielte Kamereinstellungen wieder wett. Die Darsteller sind hierzulande allesamt unbekannt, können aber trotzdem eine gute und überzeugende Leistung abgeben. Einzig AC/DC-Fans, die auf viel Musik ihrer Helden hoffen, dürften enttäuscht werden, denn außer zu Beginn des Filmes gibt es kaum Sounds von den Rockern zu hören.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist sehr gut auf die DVD übertragen worden und glänzt mit einer guten Schärfe und knackigen Farben. Der Ton liegt auf Deutsch wahlweise in Dolby Digital 2.0, 5.1 oder in dts vor. Leider tut sich bei den Mehrkanal-Spuren auf den hinteren Lautsprechern nicht allzu viel.
Als Extra gibt es einen Audiokommentar von Regisseur Darren Ashton und Produzentin Jodi Matterson. Hierzu existieren leider keine deutschen Untertitel. Weiter geht es mit dem deutschen und dem englischen Trailer, einer Bildergalerie, Deleted Scenes und einer Artwork-Galerie. Abgeschlossen werden die Special Features mit einem rund 12-minütigem Making of, für das deutsche Untertitel spendiert wurden
Fazit:
„Thunderstruck“ ist eine witzige Komödie, die weder albern, noch aufgrund des Themas pietätlos daherkommt. Die Laufzeit von 95 Minuten hätte man durch das Einsparen des einen oder anderen Gesprächs noch straffen können, ansonsten ist dieser Film, der in einer guten DVD mit interessanten Extras daherkommt, durchaus zu empfehlen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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98:01 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 |
Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar von Regisseur Darren Ashton und Produzentin Jodi Matterson
- Trailer deutsch/englisch
- Bildergalerie
- Deleted Scenes
- Artwork-Galerie
- Making of
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Thunderstruck
Thunderstruck
Nicht soviel AC/DC, wie man sich vielleicht erhofft hätte
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Australien, 2004 Regie: Darren Ashton Drehbuch: Darren Ashton, Shaun Angus Hall Darsteller: Damon Gameau, Stephen Curry, Ryan Johnson, Callan Mulvey, Sam Worthington
Label :
Marketing Film
Verkaufsstart : 15.08.2008
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