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DVD-Besprechung - Slayer - Die Vampirkiller
Story:
Hawk (Casper Van Dien) wurde mit seiner Einsatztruppe im Dschungel Südamerikas von Vampiren angegriffen und es überlebten nicht alle. Zurück in den USA wird die Geschichte natürlich nicht für bare Münze genommen und Hawk wird vorerst kalt gestellt. Erst als seine Ex-Frau Laurie (Jennifer O’Dell) sich mit ihrer archäologischen Expedition genau dem ehemaligen Angriffsgebiet nähert, gibt Hawks Vorgesetzte grünes Licht für eine Rettungsaktion. Eine Gruppe von Soldaten macht sich auf um den Vampiren Einhalt zu gebieten.
Meinung zum Film:
Der für das Fernsehen produzierte Vampirfilm „Slayer“ bietet zwar einige bekannte Gesichter und Namen, leider auch keine vernünftige Unterhaltung. Das Vampirgenre wird zu großen Teilen so umgestaltet und angepasst, damit es die krude Story passend und logisch macht. Dass der Vampirmythos weltweit existiert und auch vor Südamerika nicht halt gemacht hat, ist eine Tatsache und so spielt die Handlung im südamerikanischen Dschungel. Die Konzeption der Geschichte macht nun einen üblen Griff in die Trickkiste notwendig und die Blutsauger sind ganztätig aktiv, egal ob der Mond oder die Sonne scheint. Puristen werden sich hier sicherlich nicht unterhaltsam vertreten fühlen. Man stelle sich allerdings vor, die blutrünstige Horde sollte permanent in einem dunklen Dschungel gefilmt werden, das würde sehr eintönig werden und so toben sie munter durch die nun zur Verfügung stehenden vielfältigen Sets.
Was dem Film überhaupt nicht gut tut, ist der unterschwellige Humor, der voll beabsichtigt ist und auch soundtechnisch unterstützt wird. Hinzu kommen noch sehr maue Dialoge und absurde künstliche Wahrheiten. Da sitzt allen Ernstes die Soldaten und Einheimische in einer Bar und philosophieren über die ungerechten Vampire. Sie würden die Menschen wie Tiere behandeln und sich nicht an die Regeln halten, wie sie früher einmal waren. In diesem Sinn schließen sich noch weitere Dialoge an und sind an Banalität kaum zu übertreffen. Die blutigen Effekte sind leider das Einzige, was an diesem Werk als anschaulich bezeichnet werden kann. Kaum zu glauben, dass sie für das Fernsehen produziert wurden. Die übrigen Spezialeffekte passen sich dem mauen Gesamtniveau an. Wenn die Vampire an der Hausfassade herumklettern wie Fliegen, dann sieht dies derart unecht und unrealistisch aus wie ein schlecht sitzendes Toupet.
Casper Van Dien („Skeleton Man“) hatte scheinbar mit „Starship Troopers“ seinen Höhepunkt als Schauspieler und treibt sich seitdem überwiegend in der B-Movie-Welt herum. Wenn er dort wenigstens kultige Rollen besetzen würde, dann hätte er das Zeug zu einem echten Star, doch die Rollen, die er annimmt, kratzen am Image. Dass Danny Trejo („From Dusk Till Dawn“) im Film auftaucht, ist nicht weiter verwunderlich, denn er ist anscheinend mittlerweile überall zu finden. Ob Kassenschlager, ob Filmschrott, Danny Trejo ist dabei. Ray Park, der als „Darth Maul“ in „Star Wars: Episode I“ seine Martial Arts-Künste eindrucksvoll unter Beweis stellte, ist auch mit von der Truppe und spielt eine Doppelrolle, in der er ein vampirisches Zwillingspärchen verkörpert. Doch all die Namen und bisherigen Erfolge können „Slayer“ nicht in eine Empfehlung verwandeln.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist gut. Die Farben sind kräftig und ausgewogen und es zeigt sich nur ein leichtes Bildrauschen. Der Kontrast hätte etwas stärker ausfallen dürfen, ist aber insgesamt noch in Ordnung. Der Ton kann sich hören lassen.
Auch wenn das Cover der DVD das Feature verschweigt, so findet sich doch ein Audiokommentar von Regisseur Kevin VanHook und Hauptdarsteller Casper Van Dien auf dem Silberling. Eine ganz nette Plauderei, die leider keine deutschen Untertitel hat. Ansonsten gibt es noch den Trailer zum Hauptfilm als Extra.
Fazit:
„Slayer – Die Vampir Killer“ ist blutig, kann aber ansonsten nur eine sehr konstruierte Geschichte aufweisen. Bei den Schauspielern zeigt sich leider wieder einmal, dass bekannte Namen nicht unbedingt ein Garant für einen guten Film sind. Die technische Seite der DVD hingegen ist ansprechend.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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83:43 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Slayer - Die Vampirkiller
Slayer
Unnötiger Blutsaugerstreifen aus dem TV
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2006 Regie: Kevin VanHook Drehbuch: Kevin VanHook Darsteller: Casper Van Dien, Jennifer O’Dell, Tony Playa, Kevin Grevioux, Ray Park
Label :
Mr. Banker Films Verkaufsstart : 05.12.2008
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