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DVD-Besprechung - Einsteins große Idee
Story:
Es ist mittlerweile 100 Jahre her, dass Albert Einstein (Aidan McArdle) seine berühmte Formel E = mc² herausfand. Diese Formel ist es, die es uns erlaubt, die Geheimnisse der Materie zu ergründen. Doch war es nicht Albert Einstein alleine, der die Formel aufspürte. Etliche Wissenschaftler vor ihm legten die Grundlagen für diese Formel und die Änderung des physikalischen Weltbildes. Die Dokumentation zeigt, auf welchen Grundlagen Einstein aufgebaut hat.
Meinung zum Film:
Es ist noch nicht allzu lange her, dass die Menschheit noch nicht genau wusste, wie sich Materie zusammen setzte. Vor gerade einmal zwei Jahrhunderten stellten Wissenschaftler in Frankreich fest, dass sich unter bestimmten Umständen Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufteilt. Dabei machte man die Feststellung, dass bei dieser Umwandlung keine Materie verloren ging. So außergewöhnlich diese Feststellung war, so war sie dennoch eine der Grundlagen für Einsteins berühmte Formel. Weitere Wissenschaftler erbrachten ähnliche Voraussetzungen und erahnten dabei schon Einsteins Lösung. Doch erst das Genie brachte die einzelnen Bestandteile in einen Zusammenhang und erschuf die allgemeine Relativitätstheorie, deren Kernaussage eben jene berühmte Formel ist.
Die Dokumentation geht einen geschickten Weg und zeigt in Spielszenen und in Interviews mit heutigen Wissenschaftlern den Weg, den das Wissen beschritten hat, bis es bei Einstein ankam und von ihm verwendet wurde. Das Frankreich unter Ludwig XIV. ist dabei zu sehen, ebenso das England Mitte des 19. Jahrhunderts und natürlich Einstein selbst Anfang des letzten Jahrhunderts. Bemerkenswert sind dabei einige Dinge. Da wären zunächst einmal Kulissen und Kostüme zu nennen. Man hat sich sehr viel Mühe gegeben, in beiden Zeitepochen vor Einstein die Oberschicht darzustellen und dabei sehr detaillierte Kostüme zu entwerfen. Die dargestellten Experimente machen Sinn und sehen originalgetreu aus. Man machte sich aber vor allem die Mühe, die Experimente und insbesondere Einsteins Gedanken plastisch darzustellen, so dass sie auch für Nicht-Physiker begreifbar geworden sind.
Darstellerisch gesehen ist diese Dokumentation ebenfalls gut besetzt worden. Man hat Darsteller gefunden, die ihren Vorbildern sehr ähnlich sehen, die aber auch ihre Rollen vortrefflich ausfüllen. Hier sind einige bekannte Namen aus dem amerikanischen Fernsehen wieder zu finden. Nun machte man allerdings nicht bei Einstein halt. In der Dokumentation wird auch angeschnitten, welche Auswirkungen Einsteins Formel auf die Welt hatte. Doch das ist dann auch das größte Handicap der Dokumentation, denn man bleibt bei diesen Auswirkungen eher oberflächlich, zeigt insbesondere nicht, wie Einstein gegen den Einsatz seiner Formeln in Verbindung mit der Atombombe protestierte. Wenn man hier noch einmal eine Viertelstunde angehängt hätte, hätte man auch dieses Thema gut behandeln können. Insgesamt trübt dies aber nicht den positiven Eindruck, den diese Dokumentation hinterlässt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der DVD ist sehr gut, hier hat man sich keine Schwächen geleistet. Leider liegt der Ton fernsehtypisch nur in Dolby Digital 2.0 vor. Allerdings hätte es wohl bei dieser Dokumentation nur selten eine Gelegenheit zum Einsatz von Soundeffekten gegeben. Insofern kein großer Verlust.
Es gibt keine Special Features bei diesem Film.
Fazit:
„Einsteins große Idee“ ist eine gelungene Dokumentation, die den Weg Einsteins hin zu seiner berühmten Formel zeigt. Sehenswert.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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103:53 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine Untertitel vorhanden. |
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Bonusmaterial:
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E = mc²
E = mc²
Formeln erklären die Welt
Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: Gary Johnstone Drehbuch: Gary Johnstone, David Bodanis Darsteller: Andy Crabbe, Christian Rubeck, Julian Rhind-Tutt, Ty Glaser, Andrew Callaway, Simon Tcherniak, Alex MacQueen, Rowan Schlosberg, Robert Styles, Emily Woof, James Tovell, Michael Sarne, Gregory Fox-Murphy, Aidan McArdle, George Layton, Brendan Fleming, Di Trevis, Stephen Noonan, Anton Lesser, Daniel D'Alessandro, Philip Herbert, Wolf Kahler, Chris Jenkinson, Ian Duncan, Steven Robertson
Label :
Polyband
Verkaufsstart : 30.01.2009
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