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DVD-Besprechung - Ein Käfig voller Helden - Staffel 3
Story:
Während eines Krieges werden gegnerische Soldaten nicht nur erschossen, sondern auch hin und wieder mal gefangen genommen. Diese haben dann das Recht auf eine Behandlung nach der Genfer Konvention, welche eine ordentliche Behandlung in einem Kriegsgefangenenlager vorsieht. Das StaLag 13 ist so eine Einrichtung, aber mit ganz besonderen Insassen. Colonel Hogan (Robert Crane) ist als ranghöchster Offizier der Anführer der Gefangenen und hat eine ganz besondere Aufgabe: Sabotage und Spionage. Auch wenn Lagerleiter Oberst Klink (Werner Klemperer) streng durch sein Monokel blickt, so entgeht ihm, dass unter seinem wachsamen Auge die Häftlinge munter in dem Lager ein und aus gehen. Ein ums andere Mal machen sie der deutschen Wehrmacht das Leben schwer.
Meinung zum Film:
In der dritten Staffel der Kultreihe „Ein Käfig voller Helden“ wurde alles beim Alten belassen und das bisherige Humorkonzept weiter verwendet. Der Erfolg gab den Produzenten recht und so treiben Colonel und seine Mannen das Katz-und-Maus-Spiel mit Oberst Klink munter weiter. Natürlich ist auch Feldwebel Schulz wieder mit von der Partie, denn ohne ihn wäre der Spaß nur halb so groß. Gespielt wird er von John Banner, der eigentlich Johann Banner hieß und wegen seines jüdischen Glaubens 1938 nach Amerika flüchtete. Banner spielt in „Ein Käfig voller Helden“ seine wohl bekannteste Rolle. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass er aufgrund seines Akzents immer wieder auch Nazi-Rollen spielen musste, vor denen er aus Europa geflohen war. John Banner starb an seinem 63. Geburtstag in Wien an Magenblutungen. Für die Serie ist er eine der Identifikationsfiguren, denn seine sympathische Darstellung des Feldwebels Schulz macht ihn zu einem netten Tollpatsch.
In einer der neuen Folgen macht Hogan Schulz zum Genie. Indem er die Uhren im Lager manipuliert und die Radionachrichten verspätet sendet, erweckt er den Eindruck, der gute Feldwebel könnte die Zukunft vorhersagen. Geschickt trichtert Hogan ihm die neuesten Infos ein und selbst General Burkhalter erliegt dem grandiosen Bluff. Weiterhin nimmt der Widerstand einen wehrhaften Russen auf, der abgeschossen wurde. Zu dumm, dass dieser sehr bockig ist und nicht nach England will. Um Ruhe in sein Lager zu bekommen und nicht aufzufliegen fasst Hogan einen tollkühnen Plan. Er will den Osteuropäer direkt nach Russland zurück schicken, was gar nicht mal so einfach ist. Eine weitere Episode lässt die Gefangenenorganisation fast verzweifeln, denn eine deutsche Agentin kann sich getarnt ins Lager schmuggeln lassen. Doch mit einem Kraftakt gelingt es, alle Beweise für die Fluchtfabrik zu beseitigen.
Als die führende Köpfe des Widerstandes in einen Hinterhalt geraten, ist schnelle Hilfe gefordert, doch Hogan und seine Leute kommen einfach nicht an die Gefangenen heran, da diese separiert und von der Gestapo verhört werden sollen. Major Hochstetter will an ihnen ein Exempel statuieren und nun ist guter Rat teuer. Aber der Colonel bekommt eine der besten Ideen seiner Karriere und beendet ganz einfach den Krieg, um die frischen Kriegsgefangenen frei zu bekommen. Hochstetter fällt prompt auf den Bluff herein. LeBeau hingegen ist verliebt in die schöne Wilhelmina. Die hübsche Holländerin ist mit ihrem illegalen Funkgerät die Verbindung zwischen mehreren Widerstandsgruppen. Eines Tages kommt ihr die Gestapo gefährlich nah, aber LeBeau und seine Kameraden können sie in letzter Sekunde vor Hochstetter und seinen Männern retten.
Digitale Aufarbeitung:
Wieder wurde bei der Überarbeitung des Filmmaterials gute Arbeit geleistet. Die Farben sind besser als in der TV-Version und insgesamt ist die digitale Optik natürlich der eines analogen Fernsehsignals weit überlegen. Der Ton liegt zwar nur Mono vor, aber die Dialoge sind stets gut zu verstehen.
Extras gibt nicht.
Fazit:
Auch die dritte Staffel von „Ein Käfig voller Helden“ strotzt wieder vor Humor und Ideereichtum der Drehbuchautoren. Konsequent wird die Serie gemäß dem bisherigen Erfolgsrezept weiter geführt und die dritte Staffel ist ein echtes Muss für Fans der Serie.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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30 Folgen a ca. 25 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 1.0 | Englisch Dolby Digital 1.0 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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Ein Käfig voller Helden – Staffel 3
Hogans Heroes – Season 3
Wer bewacht hier wen?
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1965-1971 Regie: Bruce Bilson, Bob Sweeney Drehbuch: Bernard Fein, Albert S. Ruddy Darsteller: Bob Crane, John Banner, Werner Klemperer, Richard Dawson, Ivan Dixon
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 05.03.2009
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