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DVD-Besprechung - WWE - Cyber Sunday 2008
Story:
Wenn die Wrestling-Fans die Matches mitbestimmen, steht der „Cyber Sunday“ bei der WWE auf dem Programm. Über Abstimmungen auf der WWE-Homepage oder mittels Senden von SMS können die Fans in unterschiedlichem Maß darüber bestimmen, wie die Matches des Abend aussehen. Der dritte “Cyber Sunday” in der Geschichte der WWE fand am 26. Oktober 2008 im US Airways Center in Phoenix, Arizona statt.
Meinung zum Film:
Im ersten Kampf des 2008er „Cyber Sundays“ standen sich Rey Mysterio und Kane gegenüber. Bei diesem Match konnten die Zuschauer über die Regeln bestimmen. Mit knapper Mehrheit gewann das „No Holds Barred“-Match vor dem „Falls Count Anywhere“. Die lang anhaltende Fehde und das Fehlen von Regeln legten einen guten Grundstock für einen fesselnden Kampf, der dann letzten Endes auch geliefert wurde. In einem mitreißenden Match sorgten beide Wrestler dafür, dass die Stimmung von Beginn an nach oben zeigt. Vor allem für die männlichen Fans präsentierten sich anschließend die ersten WWE-Diven in ihren Halloween-Kostümen und natürlich konnte auf der WWE-Homepage das schönste Kostüm gewählt werden. Die Auftritten fielen vereinzelt allerdings recht peinlich und nur wenig sexy aus. Weiter ging es mit „ECW Champion“ Matt Hardy. In der Abstimmung wurde sein Gegner gesucht. Zur Auswahl standen Kraftpaket Mark Henry, Frischling Evan Bourne und der Ire Finlay nebst Begleiter. Über 2/3 der Fans stimmten für den Neuankömmling Bourne ab, was für ein technisch interessantes Match sprach. Und so kam es dann auch, gleich vom Gong weg kam es zu einem mitreißenden, abwechslungsreichen Aufeinandertreffen, das die Erwartungen erfüllen konnte.
Was folgte war ein Tag-Team-Match, bei dem die Fans die beiden Teams auswählen konnten. Dabei kam zu der Paarung „Cryme Tyme“ gegen John Morrison and The Miz. Was folgte war die schon zu Beginn erwartende Mischung aus cooler Show und interessanten Moves, die kurzweilig für gute Unterhaltung sorgte und einige gute Aktionen bot. Weiter ging es mit Intercontinental Champion Santino Morella, dessen Gegner aus den Legenden Rowdy Roddy Piper, Goldust und Honky Tonk Man ausgewählt werden konnte. Mit hauchdünnem Vorsprung fiel die Wahl auf den Mann aus Memphis, was durch Spots im Vorfeld aber im Grunde schon ein wenig vorweg genommen wurde. Der Honky Tonk Man begann dann erst mal damit, die verbalen Angriffe Morellas in seiner eigenen Art zu kontern. Der Kampf selbst war dann allerdings kaum der Rede wert, was beim Alter vom Honky Tonk Man aber auch nicht unbedingt anders zu erwarten war. Als Entschädigung gab es aber anschließend noch eine Einlage, die für die vermisste Kampfaction ein wenig entschädigt. Weiter ging es mit der schon länger anhaltenden Konfrontation zwischen Big Show und dem Undertaker. Hier durften die Fans durch ihre Stimme wieder die Matchart festlegen. Die Mehrheit war für ein „Last Man Standing Match“, gefolgt von dem „I Quit Match“. Da beide Wrestler alles andere als Leichtgewichte und zudem für ihre Zähigkeit bekannt sind, war mit einem schnellen Ende des Kampfes, das ja nur durch auszählen erfolgen konnte, nicht zu rechnen. Das ganze entwickelte sich recht schnell zu einem Brawl, der in erster Linie außerhalb des Rings stattfand, dabei aber nicht sonderlich spektakulär geriet. Insgesamt ein Match, das kaum etwas zu bieten hatte, und im Grunde als bis dato schlechtestes im Programm gewertet werden muss.
Nachdem die Gewinnerin der Diven-Kostüm-Wahl gekürt wurde, ging es im nächsten Kampf des Abends es um den „WWE Championship“-Gürtel von Triple H. Zur Auswahl als Gegner standen Jeff Hardy und Vladimir Kozlov, wobei sich die Fans mit großer Mehrheit für High-Flyer Hardy entschieden. Ein Triple-Threat-Match zwischen den 3 Athleten wurde auf den 2. Platz gewählt. Zuletzt trafen die beiden bei „No Mercy“ 2008 aufeinander und genau wie dort gibt es auch diesmal wieder eine interessante Auseinandersetzung, die kurzweilige Unterhaltung bot. Den finalen Kampf bestritten Chris Jericho und Batista um den „World Heavyweight Championship“-Titel. Als Gastringrichter wurde mit überwältigender Mehrheit Stone Cold Steve Austin gewählt, was nach seiner langen Abstinenz keine große Überraschung war. Randy Orton und Shawn Michaels gingen für viele nur als Außenseiter in das Rennen um den Auftritt als Ringrichter. Nach einem Rückblick auf die Fehde zwischen Y2J und Batista, zurück bis ins Jahr 2001, machte Stone Cold Steve Austin gleich zu Beginn klar, dass Jericho auf jeden Fall einen fairen Kampf abliefern muss, da er auch bei Auszählen und Disqualifikation den Titel verlieren würde. Eine gute Entscheidung Austins, denn daraufhin entwickelte sich ein gutes Match, das bis zum Ende die Zuschauer mitzureißen verstand und in einem furiosen Finale endete.
Digitale Aufarbeitung:
Beim Bild ist alles beim alten. Neben den gewohnten Kompressionsartefakten gibt es weiterhin ein ordentliches Bild. Der Ton ist sowohl mit deutschen, als auch mit originalen Kommentaren zu hören.
Als erstes Extra gibt es das „United States Champion“-Titelmatch zwischen Shelton Benjamin und den zur Wahl stehenden R-Truth, MVP oder Festus, das als Preview-Match live auf WWE.COM gezeigt wurde. Die Wahl der Fans fiel mehrheitlich auf Gangsta-Rapper R-Truth. Anschließend gibt es noch ein Streitgespräch zwischen Honky Tonk Man, Roddy Piper und Goldust darüber, wer von Ihnen der größte „Intercontinental Champion“ war.
Fazit:
Der große Reiz des „Cyber Sunday“ ist für vielen sicherlich die Möglichkeit, aktiv an dem Großevent mitentscheiden zu können. Doch auch aus der Konserve von DVD kann die Veranstaltungen mit den anderen „Main Events“ im Terminkalender Schritt halten. Freunde der WWE kommen so auch hier voll auf ihre Kosten.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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162:23 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch für Hörgeschädigte, Griechisch, Niederländisch, Portugiesisch |
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Bonusmaterial:
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- WWE.com Preview-Match zwischen Shelton Benjamin und R-Truth
- Honky Tonk Man, Roddy Piper und Goldust streiten darüber, wer der größte IC-Champion war
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Cyber Sunday 2008
Cyber Sunday 2008
Mitspracherecht für die Fans
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Rey Mysterio, Kane, Matt Hardy, Evan Bourne, Cryme Tyme, John Morrison, The Miz, Santino Marella, Honky Tonk Man, Goldust, Roddy Piper, Undertaker, Big Show, Triple H, Jeff Hardy, Chris Jericho, Batista, Stone Cold Steve Austin, Shawn Michaels, Randy Orton
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 16.02.2009
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