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DVD-Besprechung - Invasion - Angriff der Körperfresser
Story:
Es ist Nacht und ein Meteoritenschauer geht auf die Erde nieder. Doch es ist nichts gewöhnliches, was da herunter kommt, denn an den Gesteinsbrocken haftet ein Virus. Dieser verhält sich ausgesprochen menschenfeindlich und übernimmt die Kontrolle über die Körper, in welche er eindringt. Befallene Menschen werden zu Außerirdischen und durch eine Art larvenähnlicher Übertragung werden immer Menschen angesteckt. Die Situation droht außer Kontrolle zu geraten, da die Bewohner einer kleinen Stadt in den USA dem Virus nichts entgegen halten können.
Meinung zum Film:
Mit „Invasion“ hat der B-Movie Regisseur Albert Pyun („Cyborg“) ein filmisches Experiment gewagt. In grober Anlehnung an „Cloverfield“ versucht er eine Geschichte mit nur einer Kamera zu erzählen. In diesem Fall ist es aber keine Heimkamera, die mit herum getragen wird, sondern eine hoch auflösende Kamera in einem amerikanischen Streifenwagen. Dadurch ergeben sich sowohl interessante Ansätze, als auch echte Probleme für die Akzeptanz beim Zuschauer. Einen Film nur aus der Sicht einer statischen Autokamera zu drehen ist filmtechnisch ein interessantes Experiment. Da diese Kamera aber nur Bilder festhält, wird der Polizeifunk zu einem unerlässlichen Muss für die Weiterführung der Story. Optisch bietet das fertige Werk äußerst wenig und es gibt nur wenige Passagen die wirklich sehenswert sind. Insgesamt werden dem Zuschauer staubige Wege, Baumbestand und durch Scheinwerfer erhellte Dunkelheit geboten.
Den Dialogen per Funk werden dadurch in den Mittelpunkt gerückt und man erlebt eher eine Art von Hörspiel, welches durch ein paar bewegte Bilder illustriert wird. Der Spannungsverlauf ist akzeptabel, haut aber auch niemanden aus den Socken. Viel ist der Drehbuchautorin Cynthia Curnan dann auch nicht eingefallen, was einerseits an den Passagen erkennbar ist, in denen kein Wort gesprochen wird und andererseits in der Laufzeit des Films selbst. Nach ca. 65 Minuten endet die Handlung und ein rund 15 Minuten langer Abspann schließt sich an. Eher belanglos sind die Sequenzen zu Beginn des Films und am Ende, wenn eine investigative Reporterin versucht, das betroffene Areal zu betreten um ihren Zuschauern den wahren Einblick in die Ereignisse zu gewähren.
Will man diesen Weltuntergangshorror irgendwo einordnen, dann darf getrost die Schublade mit der Beschriftung „Flop“ heraus gezogen werden. Der eigentlich interessante Ansatz wurde in den Sand gesetzt und als Film, der die Aufgabe hat sein Publikum zu unterhalten, scheitert er tatsächlich an diesem Punkt. Es fehlt in der Tat an Abwechslung und man hat die wenigen eintönigen Sets schnell über. Die unablässig auf die Erde krachenden Meteoriten mit ihrem eigentümlichen Anflugsgeräusch können keine Action generieren. Die anfängliche Spannung was denn da vom Himmel fällt, ist schnell verflogen und schon bald gehen die Himmelskörper im Einerlei unter.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der hoch auflösenden Kamera wirkt sehr nüchtern und sachlich. Ein Filmfeeling kommt seitens dieser Optik zu kurz, wobei die Qualität des Bildes durchaus gut ist. Der Ton bietet nichts besonders, was aber auch nicht verwunderlich ist, denn hauptsächlich werden Funkdialoge über die Anlage geschickt.
Als Extras gibt es einen Teaser und zwei Texttafeln mit Informationen zu Regisseur Albert Pyun.
Fazit:
„Invasion – Angriff der Körperfresser“ ist ein gescheitertes Filmexperiment, welches zeigt, dass nicht jede innovative Idee für einen Spielfilm ein Treffer sein muss. Sehen bzw. hören muss der Zuschauer dieses Werk nicht, da es an Spannung und Abwechslung fehlt. Die technische Seite bietet ein realistisches aber wenig kinohaftes Bild und einen ebenso angepassten Ton.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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81:05 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Invasion - Angriff der Körperfresser
Infection
Verpatzte Alien-Invasion auf Virusbasis
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Albert Pyun Drehbuch: Cynthia Curnan Darsteller: Alan Abelew, Morgan Weisser, Norbert Weisser, Scott Paulin, Don Keith Opper
Label :
Epix
Verkaufsstart : 24.04.2009
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