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DVD-Besprechung - WWE - Royal Rumble 2009
Story:
Am 24. Januar 1988 fand im Copps Coliseum in Hamilton, Ontario in Kanada der erste Royal Rumble statt. Das besondere an dem Main Event ist, dass die Wrestler in zeitlichen Abständen, in einer vorher ausgelosten Reihenfolge den Ring betreten. Wer als erster im Ring steht, muss also einen langen Atem beweisen, wenn er über den Sieg des „Royal Rumble“ einen Titelkampf bei „Wrestlemania“ bekommen möchte. 2009 fand das Main Event am 25. Januar in der Joe Louis Arena in Detroit, Michigan statt.
Meinung zum Film:
Nachdem der Opener beim „Armgeddon 2008“ eher ein Langweiler war, der kaum begeistern konnte, geht es im 2009er „Royal Rumble“ gleich mit vergleichsweiser Feinkost zu Werke. Im Kampf um den ECW-Titel standen sich Jack Swagger und Matt Hardy gegenüber und boten den Fans gleich vom Gong weg ein mitreißendes, technisch erstklassiges und abwechslungsreiches Match. Die Erwartungen an das folgende Match um den „WWE Women´s“-Titel“ dürfte bei vielen auf Grund der Darbietungen aus den vorhergehenden PPVs eher gering gewesen sein. Doch Titelverteidigerin Beth Phoenix nebst Sidekick-Kasper Santino Marella und Herausforderin Melina lieferten sich eine sehr ansprechende und für die Damen-Division auch wrestlerisch ansehnliche Auseinandersetzung, die durchaus zu gefallen wusste. Gekreische und steife Kampfbewegungen waren hier ausnahmsweise mal nicht die Grundlage für ein Match.
Als nächster Kampf stand eine Weiterführung der Fehde zwischen JBL und Shawn Michaels auf dem Programm, die noch einmal in einer Filmeinblendung aufgearbeitet wurde. Der Kampf des Abends um den „WWE World Heavyweight Title“ fand allerdings zwischen Champion John Cena und Herausforderer JBL statt, Michaels hatte sich ja bekannter Weise wegen drohender Armut an JBL verkauft. Der Kampf selbst war weniger überzeugend, was aber bereits im Vorfeld zu erahnen war. Die große Frage war von vornherein, wie Shawn Michaels sich verhalten würde und wie er in den Kampf eingreift. So steuerte der Kampf dann auch auf ein Finale zu, das aus dieser Situation das Möglichste schöpfte und auch genügend Zündstoff für eine Fortsetzung bot. Als letzter Titelkampf vor der großen Battle Royal stand noch das „WWE Champion“-Titelmatch zwischen Jeff Hardy und Edge auf dem Programm, bei dem Vicky Guerrero noch vor dem Gongschlag eingriff, indem sie es kurzer Hand zum „No Disqualifikation“-Match ernannte. Das Publikum zeigte sich begeistert, vor allem wegen der anschließend gebotenen Action in dem und um den Ring. Es ging heiß her und beide Wrestler konnte harte, gute Moves und Countermoves zeigen. Das ohnehin schon erstklassige Match wurde dann noch von einem Finish gekrönt, das die Hardy-Fans mächtig erschüttert haben dürfte.
Den Abschluss des Abends bildete dann natürlich die große Battle Royal mit den bekannten Regeln, wobei der Gewinner sich einen Titelkampf bei „Wrestlemania XVV“ sichern konnte. Nach einem kurzen Einspieler mit Highlights aus vergangenen „Royal Rumble“-Shows ging es dann endlich mit der Action im Ring los. Die ersten vier ausgelosten Wrestler waren die Techniker Rey Mysterio, John Morrison, Carlito und MVP, die zu Beginn dann auch für gute Action im Ring sorgten. Mit der Nummer 5 kam dann The Great Khali in den Rumble, gefolgt von Vladimir Kozlov, womit die Veranstaltung dann auch deutlich an Klasse einbüßte und es auch im weiteren Verlauf nicht mehr schaffte, für große Begeisterungsstürme zu sorgen. Mit Hacksaw Jim Duggan und Rob van Dam gab es zwar zwei nette All-Stars mit einem kurzen Stelldichein zu sehen und die Eliminierung von Kasperkopp Santino Marella war ebenfalls eine nette Einlage, doch insgesamt fehlte es der Battle Royal eindeutig an prägnanten Momenten. So stellte gerade das Main Event beim „Royal Rumble 2009“ die Enttäuschung der Veranstaltung dar, die bis dahin zu überzeugen wusste. Wie es scheint gehen den Match-Schreibern für den Rumble allmählich die Ideen aus, denn auch in den vergangenen Jahren reichten die Kämpfe nicht an die Qualität der weiter zurück liegenden Veranstaltungen heran.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild kommt gewohnt gut daher, mit den gewohnten kleineren Schönheitsfehlern wie Kompressionsartefakten. Der Ton ist ebenfalls gut zu verstehen und unter anderem mit deutschem oder englischem Kommentator-Ton zu genießen.
Als Extra gibt es ein kurzes Interview mit Überraschungsteilnehmer Rob van Dam und die Randy-Orton-Story, die bei einer RAW-Show aufgenommen wurde und bei der es sich um einen Streit zwischen Randy Orton und Stephanie McMahon im Anschluss an die Ereignisse des Royal Rumbles handelt.
Fazit:
Nach dem eher enttäuschenden Abschluss des vergangenen Wrestling-Jahres mit dem „Armageddon 2008“, wird 2009 mit dem „Royal Rumble“ vergleichsweise fulminant eingeläutet. Eine Show, bei der keines der Einzelmatches enttäuschte und zwei erstklassige Titelmatches bot. Lediglich die Battle Royal als eigentlich krönender Abschluss des Abends ist ein wenig langatmig ausgefallen und kann nicht sonderlich überzeugen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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163:28 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch, Französisch, Griechisch, Niederländisch, Portugiesisch |
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Bonusmaterial:
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- Todd Grisham interviewt den Überraschungs-Royal-Rumble-Match-Teilnehmer
- Die Randy-Ortron-Story
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Royal Rumble 2009
Royal Rumble 2009
Ein unterhaltsames Main Event, allerdings mit einem durchschnittlichen Finale
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Jack Swagger, Matt Hardy, Beth Phoenix, Santino Marella, Melina, JBL, Shawn Michaels, John Cena, Jeff Hardy, Edge
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 06.05.2009
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