Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  Buried Alive - Lebendig begraben
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.899 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - Buried Alive - Lebendig begraben

Story:
Sechs Highschool Studenten fahren über das Wochenende in einen abgelegenen Canyon. Zwei von ihnen sind auf der Suche nach einem verborgenen Goldschatz, andere wollen einen Aufnahmeprüfung für eine Schwesternschaft durchführen und alle wollen sie einfach nur mal über das Wochenende raus. Doch bereits beim ersten Kontakt mit Lester (Tobin Bell), dem unheimlichen Grundstücksverwalter macht sich ein unangenehmes Gefühl bei den ersten breit, das sich nach einigen unheimlichen Vorfällen noch weiter verstärkt.

Meinung zum Film:
Manch einer mag bei den Wochenendeplanungen der Jugendlichen in „Buried Alive“ erstaunt feststellen, dass es sich dabei doch um eine bunte Mischung handelt. Zane (Terence Jay / „Hooligans”) ist das Alphamännchen der Gruppe und jagt neben dem Hintern einer weiblichen Teilnehmerin des Wochenendetrips vor allem einem sagenhaften Schatz, den er irgendwo in dem alten Ranchhaus versteckt glaubt, nach. Seine Cousine Rene (Leah Rachel / „Hollywood, je t'aime“) ist zusammen mit den Schwesternschaftsanwärterrinnen Laura (Erin Reese / „The Graveyard“) und Julie (Lindsey Scott) zwecks Aufnahmeprüfung in der Abgeschiedenheit und hat ihren Freund Danny (Steve Sandvoss / „Wo die Liebe hinfällt“) im Schlepptau. Letzter im Bunde der bunten Gesellschaft ist Computergeek Phil (Germaine De Leon / „Walkout - Aufstand in L.A.“), bei dem nicht so recht klar wird, wie er es in den Ausflugswagen geschafft hat. Last but not least ist auch noch Tobin Bell (“SAW”) als Verwalter der Ranch am Wochenendehorror beteiligt.

Bei der Story muss man Autor Art Monterastelli („Die Stunde des Jägers“) schon bescheinigen, dass er dort Ideen eingebaut hat, auf die man erst mal kommen muss. Oder treffender gesagt, die so aberwitzig sind, dass manch einer noch nicht einmal im Traum darauf gekommen wäre. Denn wer würde schon auf die Idee komme, dass die Aufnahmeprüfung für eine Schwesternschaft in der Abgeschiedenheit stattfindet, so dass nur die oberste Schwester ihren Spaß am Quälen der Prüflinge haben kann. Aber Vorsteherin Rene ist ohnehin eine recht komische Person, hat sie doch gleich zu Beginn schon feuchte Träume von ihrem Cousin Zane. Ein weiteres Mysterium des Films ist auch die Frage, wie es der tollpatschige, völlig uncoole, total verklemmte und mit einem Pottschnitt versehenen Phil in die ansonsten vollkommen hippe Gruppe schaffen konnte. Ein Pinguin inmitten einer Oase in der Sahara könnte nicht weniger exotisch erscheinen. Er hilft Zane zwar zu Beginn, ein wenig über den vermeintlichen Familienschatz in Erfahrung zu bringen, warum er dann letzten Endes aber mit ins Wochenende fahren darf, ist nicht zu klären.

Zu Gute halten muss man Regisseur Robert Kurtzman („Wishmaster“) aber, dass er die Momente mit den Geistern durchaus gruselig in Szene gesetzt hat. Die Effekte, die eigentliche Königsdisziplin des Regisseurs, erscheinen dann aber schon wieder ein wenig zu übertrieben, was eher nachteilige Auswirkungen auf den Splatteranteil hat. Der ein oder andere spannende Moment ist zwar sicherlich vorhanden, doch sollte ein Film schon mehr zu bieten haben, als nur den ein oder anderen Moment. Und so ist es dann am Ende die selbst für einen Teenieslasher sehr hohle Story, die den Film baden schickt. Dass die ganze Rachegeister-Geschichte weitestgehend im Trüben bleibt spielt dabei nicht einmal eine größere Bedeutung. Dies würde man sicherlich hinnehmen können, wenn der Rest zumindest annähernd ertragbar wäre. Da es in dieser Hinsicht aber nur stereotype Plattitüden gibt, verlangt „Buried Alive“ seinem Publikum einiges an Geduld ab, die sicherlich nicht jeder bereit sein dürfte aufzubringen.

Digitale Aufarbeitung:
In Sachen Bild werden gute Durchschnittswerte geboten, ohne Ausreißer nach oben oder unten. Der deutsche Ton ist ebenfalls gut gelungen und trägt seinen Teil zur guten Atmosphäre in den entschiedenen Momenten bei.

Als Extras gibt es lediglich ein Slideshow mit Aufnahmen aus dem Film und den Trailer.

Fazit:
„Buried Alive“ erleidet vor allem wegen seiner dämlichen Story immer wieder Schiffbruch in der Wüste. Es gibt zwar den ein oder anderen gruseligen Moment zu erleben, diese werden aber stets vom Plot wieder zu Nichte gemacht. Die Goreeffekte sind oftmals auch nur eine Bestätigung der alten Weisheit, dass Weniger manchmal Mehr bedeutet. Der Geist war sicherlich willig, doch die Umsetzung ist ziemlich schwach.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,78:1
1,78:1
90:31 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • Bildergalerie
  • Trailer
Buried Alive - Lebendig begraben - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Buried Alive
Buried Alive

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Am besten wäre das schlechte Skript "Buried Alive"


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007
Regie:
Robert Kurtzman
Drehbuch:
Art Monterastelli
Darsteller:
Terence Jay, Leah Rachel, Tobin Bell, Erin Reese, Lindsey Scott, Steve Sandvoss, Germaine De Leon

Label Deutschland :
3L
Verkaufsstart Deutschland :
20.05.2009