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DVD-Besprechung - The Brink

Story:
Megan (Rachel Balzer) hat ein ehrgeiziges Ziel, denn sie hat von einer schier unglaublichen Apparatur gehört, die der große Erfinder Thomas Edison gebaut haben soll: eine elektrische Maschine, mit der man mit den Geistern verstorbener Menschen Kontakt aufnehmen kann. Megan findet die Konstruktionspläne und mit ihren Studienkollegen gelingt es ihr, das Gerät nachzubauen. Getestet wird es in einem alten, abgelegenen Haus. Doch ausgerechnet in diesem Haus ist etwas Schreckliches passiert und die Studenten bekommen Kontakt zu etwas richtig Bösem.

Meinung zum Film:
„The Brink“ ist ein recht übersichtlicher Horrorfilm, der sich in den Reigen ähnlich inszenierter Gruselstreifen einreiht. Schlecht ist er nicht, denn dafür wird die Geschichte zu flott erzählt, nur es gibt nichts Neues zu entdecken. Schlag auf Schlag wird die Handlung vorangetrieben und ohne Überraschungen wird dem Zuschauer eine „neue“ Facette nach der anderen angeboten. Der Titel des Films ist wörtlich zu nehmen und die Gruppe der jungen Leute befindet sich mit ihrem Experiment am Rande der Welt der Sterblichen. Der Kick mit der Gänsehaut hält sich stark in Grenzen, weil einige Wendungen die für Spannung sorgen sollen, bekannt wirken. Wenn z.B. das erste Mal ein Geist auftaucht, der sich allen gleichzeitig zeigt, dann hätten die Filmschaffenden besser bei „13 Geister“ abgekupfert.

Der Vorteil von „The Brink“ ist seine kurze Laufzeit von nur knapp über 70 Minuten. Bevor dem Publikum klar wird, dass es einen schnellen Mix aus den verschiedensten Gruselfilmen gesehen hat, ist der Film auch schon vorbei. Die Spezialeffekte, die ab der Hälfte des Filmes zu sehen sind und sich zum Ende hin steigern sind gut umgesetzt. Die Darstellung der Geister wirkt überzeugend und die härteren Darstellungen sind nicht zu übertrieben. Alle Angriffe hängen mit den grausigen Ereignissen aus der Vergangenheit zusammen und sind in die Gestaltung der Spezialeffekte eingeflossen. Dadurch wirkt dies abgerundet und inhaltlich zusammen hängend.

Der berühmte Erfinder Thomas Edison muss als Verursacher des Übels herhalten. Er hatte eine elektrische Konstruktion erfunden, mit deren Hilfe er mit den Toten Kontakt aufnehmen wollte. Letztlich war sie so erfolgreich, dass die Geister den Weg in die Welt der Lebenden fanden und dort Übles anrichten wollten. Edison zerstörte die Maschine und verstarb kurz darauf. So ist die Ausgangslage des Geisterfilms und es verwundert kaum, dass eine der Protagonisten ganz erpicht auf einen Nachbau ist. Ebenso klar ist, dass es gelingt die Maschine zu bauen und etwas Ungeheuerliches auszulösen. Etwas Spannung gibt es aber dann doch, wenn der Verdacht aufkommt, dass da jemand in der Gruppe ist, der seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Egal zu welchem Preis.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeigt ein deutliches Rauschen und einen nur mäßigen Kontrast. Aufnahmen im Dunklen oder Halbschatten verlieren sich und bleiben nicht gut erkennbar. Die Farben hingegen wirken realistisch und ausgewogen. Der Ton wurde zwar ein wenig aufgemotzt, kann aber beim räumlichen Klang nicht richtig überzeugen.

Die Extras in Form eines Trailers und zweier Bildergalerien können getrost vernachlässigt werden. Der Informationsgehalt geht gegen Null.

Fazit:
„The Brink“ ist ein Film, den sich der Horrorfan mal mitnehmen kann, aber nicht unbedingt muss. Er wiederholt einige bekannte Szenen und Plots des Genres, dies aber durchaus solide. Technisch muss der Zuschauer Abstriche machen.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,33:1
1,33:1
70:06 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • Trailer
  • Behind The Scenes Galerie
  • Screener Galerie
The Brink - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
The Brink
The Brink

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Grusel für den kleinen Hunger zwischendurch


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2006
Regie:
Benjamin Cooper
Drehbuch:
John Bowker, Benjamin Cooper
Darsteller:
Rachel Balzer, Jeff Ryan, Heather Chase, Jason Flowers, Catherine Barlow

Label Deutschland :
Marketing Film
Verkaufsstart Deutschland :
08.05.2009