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DVD-Besprechung - Shuttle
Story:
Die beiden Freundinnen Jules (Cameron Goodman) und Mel (Peyton List) haben einen Kurztrip nach Mexiko hinter sich. Am Flughafen hat das Gepäck Verspätung und soll am nächsten Tag zugestellt werden. Leicht genervt suchen die beiden jungen Frauen mitten in der Nacht einen Transport vom Flughafen in die Stadt. Ein letzter Shuttle-Bus verspricht einen Transfer zum halben Preis und flugs steigen noch zwei Jungs hinzu. Zusammen mit einem im Bus schon befindlichen Neurotiker machen sich die fünf Leute mit ihrem Fahrer (Tony Curran) auf in die Stadt. Keiner ahnt, dass der Chauffeur seine ganz eigenen Ziele mit ihnen verfolgt.
Meinung zum Film:
Mit „Shuttle“ bekommt der Zuschauer eher einen Thriller, als einen Horrorfilm geboten. Dieser ist zwar kein Meilenstein des Genres, aber mit seinen gut 100 Minuten Spieldauer läuft er flott und unterhaltsam ab. Der Covertext lässt ahnen, dass der komplette Film im Auto spielt, doch dies ist nicht der Fall. Es gibt auch noch weitere Örtlichkeiten die an dieser Stelle aber nicht verraten werden. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis hin zu einem logischen Ende, welches recht schräg ist und in dieser Form sicherlich nicht erwartet werden kann. Ob es allen Zuschauern gefallen muss sich zeigen, aber originell ist es schon. Für eine derart enge Story wurden gute Ideen eingebaut, wie sich die Spannung während der Autofahrt steigert. Stück für Stück entwickelt sich die Handlung und immer mehr Erkenntnisse ergeben sich für das Publikum.
Dass der Film kein waschechter Volltreffer ist, liegt vielleicht darin begründet, dass zu viele Filme auf dem Markt gedrängt sind in denen eine Gruppe von Leuten Zug um Zug dezimiert wird. „Shuttle“ kann sich aber auf jeden Fall von der Masse abheben und zeigt deutlich ein eigenes Profil. Es gibt zwar ein paar Gewaltszenen, die sich jedoch in Grenzen halten bzw. die physische Gewalt nicht übertreibt. Die psychologische Seite sieht da schon ein wenig anders aus, denn diese zeigt sehr deutlich welche Abhängigkeitsmechanismen spielerisch leicht bedient werden können um eine Gruppe in Schach zu halten. Dem Täter wurde ein sehr strategisches Vorgehen ins Drehbuch geschrieben, jedoch ohne zu vergessen die eine oder andere Drehung und Wendung einzubauen.
Natürlich hat der Film auch den einen oder anderen Reibungspunkt in Sachen Logik, aber so schwer wiegen diese dann doch nicht. Der Film wurde mit minimalen Mitteln umgesetzt und kann sich dennoch sehen lassen. Die schauspielerischen Leistungen sind eher unauffällig, was aber auch bei diesem Genre typisch ist. Wie sollen die Akteure auch eine darstellerische Tiefe auf die Beine stellen, wenn es im Kern der Geschichte darum geht einfach nur zu überleben. Da gibt es dann nun einmal Schmerzen, Tränen und Geschrei. Natürlich existieren auch Produktionen in denen die Mimen selbst das nur sehr unglaubwürdig hinbekommen, doch davon sind die Mimen bei „Shuttle“ dann doch weit entfernt.
Digitale Aufarbeitung:
Als erstes fällt das durchweg gute Bild in das Auge des Betrachters. Die Farben wirken lebensnah und echt. Der Kontrast ist sehr gut und in den vielen dunklen Szenen bleibt alles jederzeit gut erkennbar. Zudem ist die Optik klar wie ein Bergsee. Der Ton ist angemessen umgesetzt.
Als Extra gibt es den Trailer.
Fazit:
Mit „Shuttle“ macht der Filmfreund der spannenden Thriller keinen Griff daneben, sondern er kann ein gelungenes Regiedebüt verfolgen. Bis zum Schluss steigert sich der Spannungsbogen und endet in einem Finale, das ein Fragezeichen hinter Teile der menschlichen Gesellschaft setzt. Technisch erlebt der Zuschauer eine DVD die zeigt wie viel Qualität auf dem Silberling möglich ist.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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102:27 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Shuttle
Shuttle
Kein Taxi nach Madrid
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: Edward Anderson Drehbuch: Edward Anderson Darsteller: Peyton List, Cameron Goodman, Tony Curran, Cullen Douglas, Dave Power
Label :
Bronson Entertainment
Verkaufsstart : 29.05.2009
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