Im Februar des Jahres 2012 kommt es zur globalen Katastrophe, als ein gewaltiger Komet auf dem asiatischen Kontinent einschlägt. Der gut acht Kilometer durchmessende Himmelskörper besitzt einen festen Kern und sendet eine starke Strahlung aus. "Christopher-Floyd" — so sein Name — läutet das Ende der menschlichen Zivilisation ein. China und ein Großteil von Russland werden völlig vernichtet, Europa und Nordafrika schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nordostamerika wird von der Druckwelle verwüstet, die um den Erdball läuft, der Nordwesten von einer Flutwelle. Etwas besser sieht es in Südamerika, Südafrika und Australien aus. Explodierende Atomkraftwerke und Waffensysteme setzen radioaktive Strahlung frei.

Natürlich gibt es Überlebende, doch sie zählen nur nach Hunderttausenden. Durch den aufgewirbelten Staub, der die Erde wie einen Mantel umgibt, beginnt ein atomarer Winter; der Kampf ums nackte Überleben lässt keine Zeit für Wiederaufbau. Besser überstanden haben die Katastrophe die wahren Beherrscher der Erde: die Ratten und Insekten (die meisten verkraften sogar Radioaktivität!). Ihre Population wächst ins Unermessliche und bringt interessante Mutationen hervor.
Die Eiszeit dauert gut 450 Jahre; danach ist auch die Strahlung auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Die Pole haben sich verschoben (der neue Nordpol liegt jetzt beim kanadischen Edmonton), die Erdkruste hat sich neu gestaltet, die gewaltigen Gletscher, welche die nördliche Hemisphäre bedeckten, ziehen sich allmählich zurück. Die Menschheit hat überlebt, ist aber in ein bronzezeitliches Stadium zurückgefallen. Domestizierte Rieseninsekten dienen zum Reiten, Rinder-Mutationen als Hauptnahrung, rattenartige Säugetiere, die Taratzen sind zu den erbitterten Gegnern geworden.
Der Held der Serie, Commander Matthew "Matt" Drax, übersteht die Katastrophe auf recht ungewöhnliche Weise: Er ist einer der Piloten einer Dreier-Staffel von Düsenjägern, die in der Stratosphäre sind, um die Auswirkungen eines Raketenbeschusses auf den kosmischen Brocken zu beobachten. Doch auch diese letzte Maßnahme zeigt keine Wirkung bis auf die, dass sich zusätzlich unzählige Kometensplitter über die Erde verteilen. Der Einschlag des Himmelskörpers löst eine gigantische Druckwelle aus und verzerrt das Raum-Zeit-Gefüge. Die Jets geraten in diese Verzerrung — und finden sich von einer Sekunde zur anderen in einer fernen Zukunft des Jahres 2516 wieder.

Matt Drax und sein Kopilot, Professor Dr. Jacob Smythe von der Astronomischen Abteilung der Air Force wissen nicht, wie ihnen geschieht, zumal das Flugzeug irreparabel beschädigt ist und abstürzt. Smythe, mit dem Matt nichts als Ärger hat, löst seinen Schleudersitz aus; Matts Sitz aber funktioniert nicht und so bringt er die Maschine in einer spektakulären Notlandung über den südlichen Alpen herunter. Der Jet bohrt sich ins Eis, Matthew Drax überlebt schwer verletzt.
Dass er gerettet wird, verdankt er einem Nomadenstamm, der den Absturz beobachtet hat und als himmlisches Zeichen interpretiert. Nach eintägiger Suche entdecken die Wilden die Überreste des Jets — und den fast erfrorenen Matt Drax darin. Leider sind auch schon einige mutierte Taratzen auf ihn aufmerksam geworden und liefern sich mit den Nomaden einen heftigen Kampf. Natürlich vereinnahmt der Stamm den Fremden als "Gott aus dem Eis". Besonders eine der Kriegerinnen, Aruula, umsorgt Matt aufopferungsvoll.
Matthew Drax ist nicht schlecht überrascht, als er sich nach seinem Erwachen in einer drastisch veränderten Welt wiederfindet. Er benötigt einige Zeit, um über den (Kultur-)Schock hinwegzukommen. Später lernt Matt Bruchstücke der gestenreichen Sprache des "Wandernden Volkes" und erfährt aus ihren Legenden bruchstückhaft (und überzeichnet), was in etwa nach der Katastrophe geschehen ist. Im Gegenzug erlernt Aruula, die leicht telepathisch begabt ist, die englische Sprache für Matt und wird zu einer wichtigen Hilfe für ihn. Matthew freundet sich schnell mit der jungen Frau an; später wird sogar Liebe daraus.
Die Neo-Barbaren nennen ihn Maddrax — eine Verballhornung seines richtigen Namens "Matt Drax", den er bei der ersten Begegnung mit schwerer Zunge undeutlich ausgesprochen hat.
Schon bald merkt Matt, dass er nicht mehr auf "seiner" alten Erde ist: Außer den zahlreichen Mutationen, die auch humanoide Kreaturen mit werwolf- und vampirähnlichen Eigenschaften und mörderische Pflanzen beinhalten, ist die Erde selbst ein sprudelnder Quell höchster Gefahren, denn die Erdkruste ist noch immer nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. Einige Menschen haben durch Mutation Fähigkeiten entwickelt, welche wir als Telepathie und Telekinese identifizieren würden, die für die Barbaren aber Magie sind.
Dass es sich trotzdem noch um die Erde handelt und keine fremde Welt, erkennt Matt an den Hinterlassenschaften der Zivilisation, die jahrhundertelang unter dem Eis begraben lagen und zum Teil noch einsatzfähig sind. Matt ist der Einzige, der das Wissen um die Funktion dieser "Antiquitäten" hat, und mit etwas Geschick kann er zum Beispiel Fahrzeuge wieder flottmachen oder sich mit modernen Waffen eindecken.
Professor Dr. Smythe hat ebenfalls überlebt und landet weit entfernt in einem Nest von mutierten Kleinsäugern. Als die Tierchen über ihn herfallen, verliert er den Verstand. Doch auch er wird noch gerettet, als eine Sippe von "Nosfera" (Mutanten, deren rote Blutkörperchen sich so schnell abbauen, dass sie Nachschub in Form von frischem Blut brauchen) ihn findet. Noch skrupelloser als zuvor macht er sich daran, seine Macht auszubauen, die er aus seinen wissenschaftlichen Kenntnissen bezieht. Als Matt im Laufe der Serie auf ihn stößt, ist der Konflikt vorprogrammiert.
Aber es gibt auch noch weitere Überlebende — die Besatzungen der zwei anderen Jets. Matt weiß nicht, wo sie niedergegangen sind, doch er hofft, früher oder später auf sie zu stoßen. Die Suche nach ihnen bestimmt sein Handeln in den ersten Monaten.
Schon bald stellen Maddrax und Aruula fest, dass Tiere und Menschen unter dem Einfluss grüner Kristalle aus dem Kometen auf rätselhafte Weise degenerierten. Der Grund sind körperlose Wesen, die Daa’muren, die mit dem Kometen zu Erde kamen. Sie veränderten die irdische Flora und Fauna, um einen Organismus zu erschaffen, der zu ihren Geistern kompatibel ist: eine Echse mit gestaltwandlerischen Fähigkeiten. Werden sie nicht aufgehalten, drohen sie zur dominierenden Rasse des Planeten zu werden.
Auf seiner Reise, welche die Gefährten quer durch Euree (Europa) führt, treffen sie auf Menschen, die in Bunkern die Jahrhunderte ohne Degeneration überlebt haben. Dazu gehören auch der Weltrat in Meeraka (Amerika) und die Bunkerkolonien ins Russland. Maddrax gelingt es, sie alle für eine Allianz gegen die Invasoren zu gewinnen. Die Daa’muren greifen die Menschen immer wieder mit teils unlogischen Aktionen an und binden so deren Kräfte. Gleichzeitig suchen sie nach Bomben auf der Basis Nuklearer Isomere, denn sie wollen den Antrieb ihrer Raumarche reaktivieren und damit Projekt Daa’mur abschließen: die Erde in einen Lavaplaneten verwandeln, denn von solch einem Planeten kommen die Außerirdischen ursprünglich.

Leider ahnt die Allianz nichts von dem eigentlichen Plan. Sie erwarten atomare Schläge gegen die Bunkerkolonien. Der Tag X rückt immer näher und die Allianz zieht alle Kräfte am Kratersee zusammen. Dieser hat sich durch den Einschlag des Kometen in Sibirien gebildet. Dort liegt die Arche der Daa’muren und dort wollen die Invasoren die Atombomben zünden. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Maddrax fliegt zur ISS in der Erdumlaufbahn, um durch Wettermanipulation die Erdtruppen
zu decken, doch beim Flug ins All wird das Space Shuttle schwer beschädigt und der entstandene Schaden macht eine Rückkehr unmöglich. Arthur Crow, der Präsident des Weltrats, rückt mit 4000 Kampfmaschinen zum Kratersee vor. Matthew Drax glaubt an einen Verrat und es gelingt ihm, die Roboter außer Gefecht zu setzen. Dabei wollte Crow der Allianz wirklich helfen. Schließlich gelingt es Professor Doktor Jacob Smythe, der den Daa’muren bei der Verwirklichung ihrer Pläne geholfen hatte, zu der Bombenkette vorzustoßen und einen Teil davon zu entschärfen und somit das Schlimmste zu verhindern. Die Strahlung reicht nicht aus, den Wandler in Gang zu setzen.
Maddrax bleibt zusammen mit Naoki Tsuyoshi nur eine einzige Hoffnung im All: die (scheinbar) verlassene Mondstation! Auf der Erde lässt ein Elektromagnetischer Impuls, der seit den Explosionen permanent vom Wandler ausgestrahlt wird, keine Technik mehr
zu ...
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