Die Aufarbeitung des Filmmaterials:
Alle Filme wurden sehr aufwändig restauriert und rekonstruiert und sehen für ihr Alter von 78-85 Jahren schlichtweg hervorragend aus. Zwar gibt es bei jedem der Schwarz-Weiss-Filme immer noch Überbleibsel von Verschmutzungen, Laufstreifen, u.ä., sowie eingefügte Szenen geringerer Qualität von schlechteren Vorlagen, insgesamt sind Kontrast und Schärfe aber hervorragend und wissen zu begeistern. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um Stummfilme handelt, sind alle Filme mit klassischer Instrumentalmusik unterlegt, im Falle von "Dr. Mabuse - Der Spieler" wahlweise in Dolby Digital 5.1 oder Dolby Digital 2.0, bei den beiden anderen Filmen nur in Dolby Digital 2.0. Während "Dr. Mabuse - Der Spieler" optionale englische oder französische Untertitel offeriert, gibt es für "Spione" und "Frau im Mond" keinerlei Untertitel neben den den deutschen Zwischentiteln.
Die Extras:
Die Fritz- Lang-Collection besteht aus insgesamt 6 DVDs. Bei "Dr. Mabuse - Der Spieler" befinden sich die Extras auf der DVD mit dem 2. Teil, für "Spione" und "Frau im Mond" liegt jeweils eine Bonus-DVD bei. Zu jedem der Filme gibt es Bildergalerien, Biographien der Beteiligten und Produktionsdaten der Filme. "Die Metamorphosen des Dr. Mabuse" hat eine Gesamtlaufzeit von rund 53 Minuten und beschäftigt sich mit der Auswahl der passenden musikalischen Untermalung zu den einzelnen Szenen ("Mabuses Musik"), der literarischen Vorlage zum Film ("Norbert Jacques, der literarische Erfinder des Dr. Mabuse"), sowie den Beweggründen von Dr. Mabuse, dem damaligen Zeitgeist und Parallelen zu anderen deutschen Stummfilmen dieser Zeit ("Mabuses Motive"). "Spione - Ein kleiner Film mit viel Action" mit einer Laufzeit von rund 69 Minuten erläutert u.a. die Werbemaßnahmen zum Film, finanzielle und handwerkliche Gesichtspunkte beim Dreh, reale, storytechnische Vorbilder, Unterschiede der verschiedenen Fassungen des Films, die Restaurierung und Rekonstruktion des Films, sowie den Werdegang der beteiligten Schauspieler. "Frau im Mond - Der erste "wissenschaftliche" Science-Fiction-Film" behandelt in rund 14 Minuten das theoretische Konzept von Hermann Oberth zum bemannten Weltraumflug, vergleicht die im Film dargestellte Mondlandung mit dem tatsächlichen Flug zum Mond im Jahr 1969 und schliesst mit einem Abriss der weiteren Entwicklung in der Raketentechnik nach Fertigstellung des Films. Der Box liegt außerdem ein 24-seitiges Booklet bei, das allerdings eher stichwortartig und knapp ausgefallen ist.
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