BRUCE WILLIS IST JOHN McCLANE
STIRB LANGSAM 4.0 vermeidet computergenerierte Bilder und zeigt stattdessen echte Handlung. John McClanes ironischer Humor ist immer authentisch. Und, was am wichtigsten ist, die Filmhandlung wird von den Charakteren vorangetrieben, allen voran einer der härtesten und beliebtesten Helden der Popkultur.
Das Ganze real zu halten, spielte immer eine Rolle bei Bruce Willis’ Überlegungen, zu einer Figur zurück zu kehren, die einst dabei geholfen hatte, Kino-Actionhelden neu zu definieren. „Eine der aufregendsten Dinge an der Rolle McClanes ist die Tat-sache, dass er definitiv kein Superheld ist“, sagt Willis. „Er hat keine besonderen Kräfte oder Fähigkeiten. Er ist ein ganz normaler Kerl, den jeder verstehen kann. Während alle immer mehr damit beschäftigt sind, an neuen Actionsequenzen zu arbeiten, sind es meiner Meinung nach McClanes Art zu Handeln, die für jeden verständlich ist und sein Sinn für Humor, der die Menschen in die Geschichte hinein zieht.“

„Es gab über die Jahre immer wieder Gespräche über einen neuen STIRB LANGSAM-Film, aber nichts überzeugte mich wirklich, bis wir auf die Sache mit den beiden Dingen kamen, die für McClane am bedrohlichsten sind,“ erzählt Willis. „McClane liebt seine Familie über alles und er verachtet jeden, der Menschen bedroht, die sich nicht selbst verteidigen können. Das gibt der Figur etwas Neues, aber trotzdem widerspricht es nicht seiner Natur. Der Einsatz ist jetzt höher für McClane, aber er ist immer noch der normale Kerl, der unerwartet mit einigen sehr ungewöhnlichen Dingen konfrontiert wird.“
Willis bemerkt, dass auch für ihn viel auf dem Spiel stand. „Ich bin von Natur aus ein Spieler und wollte sehen, ob wir mit der Herausforderung, eine großartige Geschichte zu erzählen, zurecht kommen würden“, erklärt er. „Ich wollte wirklich dem Ruf des ersten STIRB LANGSAM-Films gerecht werden. Darüber habe ich viel nachgedacht.“
Mark Bombacks Drehbuch, das auf einer Ge-schichte von Bomback und David Marconi basiert, weckte Willis’ Interesse, aber er sagte nicht endgültig zu, bevor der Regisseur Len Wiseman für das Projekt zusagte. Willis hatte Wisemans Thriller UNDER-WORLD: EVOLUTION („Underworld: Evolution“, 2006) gesehen, der Willis mit seiner einzigartigen Vision beeindruckt hatte. „Ich wurde total in Lens Film hineingezogen,“ erinnert sich Willis. „Man kann sagen, dass da wirklich jemand das Steuer fest in der Hand hatte, denn es gab keine Unstimmigkeiten in dieser Geschichte. Ich dachte, dass Len eine Menge zum neuen STIRB LANGSAM-Film beitragen konnte – und er tat es auch.“

Indem Wiseman die Regie von STIRB LANGSAM 4.0 übernahm, schien sich das Schicksal zu erfüllen: Als High School-Student machte er zusammen mit einigen Freunden einen „Film“, der von DIE HARD inspiriert war. „Ich liebe DIE HARD“, erinnert sich Wiseman. „Ich war vor allem von McClanes Ver-wundbarkeit angezogen. Er ist ein Kerl, der in eine unerwartete Situation geworfen wird, und er ist nicht sehr glücklich darüber. Jeder kann das verstehen.“
Wisemans Herangehensweise an die Figur und die Geschichte von STIRB LANGSAM 4.0 war sehr sorgfältig. Kurz gesagt, er wollte ehrlich mit McClane umgehen. Wiseman erinnert sich an ein Beispiel aus einer frühen Drehbuchversion, in der es eine Szene gab, die eher untypisch für McClane gewesen wäre und die verändert werden musste. „Es gab da diese Szene, in der McClane eine Polizeistation betritt und fragt: ‚Wie kann ich helfen?‘ Und ich sagte ‚McClane bietet keine Hilfe an – niemals.‘ Bruce war begeistert.“
Wiseman, der entschlossen war, mit STIRB LANGSAM 4.0 der Figur des John McClane treu zu bleiben, arbeitete mit Willis und Bomback daran, der Figur weitere Nuancen hinzuzufügen. „Ich wollte eine weitere Facette an McClane entdecken, wenn er sich neuen Herausforderungen stellen muss“, sagt der Regisseur. „Wie würde er reagieren, wenn seine Tochter bedroht wird? Welche Auswirkung hat die Tatsache ein Held zu sein – wenn auch nur ein zögernder – auf die Familie und die Beziehungen?“
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