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Das Alte neu erfinden


DAS ALTE NEU ERFINDEN

Jetzt, 2007, wird John Waters’ Story in der dritten Generation präsentiert. Es handelt sich dabei weder um ein Remake des Films von 1988 noch um eine Verfilmung des Bühnen-Musicals von 2002 – vielmehr um eine „Neudefinition“, die sich an der erfolgreichen Broadway-Show orientiert.

Im Herbst 2004 engagierte New Line Cinema – die Firma ist quasi der rote Faden, der sich durch alle drei Fassungen zieht – die Produzenten Craig Zadan und Neil Meron, um diese neue Version auf die Leinwand zu bringen. Die beiden holten zunächst Drehbuchautor Leslie Dixon („Mrs. Doubtfire“, „Freaky Friday“ von 2003) an Bord. Beide Produzenten bringen Erfahrung im Musical-Genre mit – als Executive Producers verantworteten sie den Oscar-preisgekrönten „Chicago“ (Chicago), der nach 34 Jahren erstmals wieder den Produktions-Oscar für ein Musical sichern konnte. Für das Fernsehen produzierten sie „Gypsy“ (Gypsy), „Rogers & Hammerstein’s Cinderella“ (Cinderella), „Annie“ (Annie – Weihnachten einer Waise) und „The Music Man“.

„Alle drei Versionen von ,Hairspray‘ haben dieselben Vorfahren, dieselben Gene“, sagt Neil Meron. „Natürlich sind sie nahe miteinander verwandt, aber dennoch eigenständig im künstlerischen Ausdruck. Der neue Film baut auf dem Originalfilm auf und kombiniert diese Elemente mit dem dynamischen Spaß des Broadway-Musicals, um eine ganz unverwechselbare Übersetzung der Story zu schaffen. Das kann man mit Drillingen vergleichen – die sind nicht immer identisch, sehen nicht immer gleich aus, stammen aber aus derselben Familie.“

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„Uns ging es vor allem darum, dem ursprünglichen Stoff gerecht zu werden“, sagt Craig Zadan. „Ob die Comedy-Elemente aus dem Originalfilm oder die Musical-Elemente aus der Broadway-Show – immer gehen wir in unserem Film sehr behutsam und respektvoll mit John Waters’ so genial konzipierter Story um.“

New Line Cinema und die Produzenten wählten zu diesem Zweck den perfekten Regisseur aus: Adam Shankman. „Hairspray“ markiert dadurch Shankmans Rückkehr zu seinen Anfängen in der Entertainment-Branche. „Damit geht buchstäblich mein Traum in Erfüllung – ich fühle mich, als ob ich nach Hause komme“, sagt Shankman, der die erste Hälfte seiner Laufbahn als erfolgreicher Tänzer und Choreograf im Bühnen- und Filmbereich gearbeitet hat. Dann wandte er sich der Filmregie zu und inszenierte Filme wie „The Wedding Planner“ (Wedding Planer), „A Walk to Remember“ (Nur mit dir), „Bringing Down the House“ (Haus über Kopf), „The Pacifier“ (Der Babynator) und „Cheaper by the Dozen 2“ (Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch), die international über 600 Millionen Dollar umsetzten. „Craig und ich kennen Adam seit vielen Jahren und haben seine Entwicklung zu einem fähigen Filmemacher beobachtet“, sagt Meron. „Als wir uns erstmals trafen, um seine mögliche Mitarbeit als Regisseur zu diskutieren, hat er sich wirklich leidenschaftlich für das Projekt engagiert. Er sagte, dass er die Show besser versteht als alle seine bisherigen Projekte. Er erlebt Tracy Turnblads Schicksal, ihre unbeirrbare Begeisterung wie ein Echo seines eigenen Werdegangs, seiner wilden Entschlossenheit, hart zu arbeiten und Erfolg zu haben. Angesichts seiner Fachkenntnisse in Sachen Tanz, Musiktheater und Film sowie seiner ganz spezifischen Beziehung gerade zu diesem Stoff erwies er sich wirklich als dynamischer Antrieb bei diesem Projekt.“


„Ich hatte das Glück, in den vergangenen Jahren viele Filme inszenieren zu dürfen, aber meine Fähigkeiten als Tänzer konnte ich bisher nicht einbringen“, sagt Shankman. „Als Regisseur von ,Hairspray‘ kehre ich endlich zu meiner eigentlichen Berufung zurück – ich war begeistert. Die Darsteller bringen so viele Begabungen ein, und alle waren sie mutig genug, um in ein Projekt wie dieses einzusteigen – angesichts solch perfekter Umstände kann man nur ehrfürchtig staunen.“

Laut den Produzenten Craig Zadan und Neil Meron entsteht die einzigartige Wirkung von „Hairspray“ durch die Mischung aus Shankmans unverwechselbarem Talent als Regisseur und Choreograf, den Leistungen der preisgekrönten Stars und angesagten Newcomer sowie den inspirierenden Melodien und Texten von Marc Shaiman und Scott Wittman, die auch mehrere neue Songs zum Film beitragen: den von Elvis inspirierten „Ladies Choice“ für Herzensbrecher Link Larkin (dargestellt von Zac Efron) sowie „Come So Far (Got So Far to Go)“, den Queen Latifah, Nikki Blonsky, Zac Efron und Elijah Kelley während des Abspanns singen.

Marc Shaiman seinerseits würdigt John Waters’ Leistung, der mit dem Originalfilm eine zeitlose Vorlage schuf. „Alles, was wir heute erreichen, bezieht sich auf John Waters’ Klassiker von vor 19 Jahren“, sagt Shaiman. „Die Story zeigt, wie man Träume verwirklicht.“ Und Shankman fügt hinzu: „Ich schätze Johns Film und das Broadway-Musical über alle Maßen. Das Erfolgsgeheimnis beider Versionen liegt in der Story vom dicken Mädchen mit gewaltiger Frisur und großen Träumen – das funktioniert in jedem Medium. Jetzt erzählen wir die Story unter Verwendung der besten Elemente aus Film und Theater, und dadurch findet eine ganz neue Generation von Zuschauern Zugang zu der verrückten Komödie des Originalfilms und zur vergnüglichen Ausgelassenheit der Broadway-Fassung.“

Copyright (c) 2007 by Warner Bros. 


Special vom: 01.09.2007
Autor dieses Specials: Gastautor
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