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Der Idiotenzwinger
(L' Infermiera nella corsia dei militari)
Italien, 1979
Regie: Mariano Laurenti
Darsteller: Nadia Cassini, Lino Banfi, Paolo Giusti, Karin Schubert, Elio Zamuto, Carlo Sposito, Renato Cortesi, Marcello Martana, Gino Pagnani, Ermelinda De Felice, Enzo Andronico, Carmen Russo, Alvaro Vitali
Erhältlich ab dem: 10.01.2008
Inhalt:
Professor Amedeo La Russa (Lino Banfi) leitet eine Nervenheilanstalt und muß sich u.a. mit Insassen herumschlagen, die sich für Napoleon oder Generalfeldmarschall Rommel halten. Sein Motto ist jedoch "Wir haben keine Verrückten, sondern nur (gut) zahlende Pflegefälle". Währenddessen sind der Nachtclubbesitzer Johnny und seine Sängerin Grazia Mancini (Nadia Cassini) auf der Suche nach gestohlenen Gemälden, die sich irgendwo in dem Irrenhaus befinden sollen. Um diese ausfindig zu machen, infiltriert Grazia in Johnnys Auftrag die Einrichtung als Nachtschwester, Johnny hat aber längst eine neue Geliebte, nämlich Eva (Karin Schubert).
Infos zum Film:
Regisseur Mariano Laurenti ("Flotte Teens jetzt ohne Jeans") war in den 70er Jahren innerhalb des Feldes der italienischen Erotikklamotte äußert emsig und drehte in dieser Zeit mehr als 10 Filme. Bei "Der Idiotenzwinger" führte er nicht nur Regie, sondern schrieb auch zusammen mit Francesco Milizia ("Helm auf - Hose runter"), mit dem er bereits zuvor mehrfach in diesem Bereich zusammengearbeitet hatte, das Drehbuch. Vor der Kamera findet sich in den männlichen Hauptrollen das bewährte Komiker-Duo, bestehend aus Lino Banfi ("Flotte Teens und die neue Schulmieze") und Alvaro Vitali ("Nachtschwester müßte man sein") auch wenn sie hier ausnahmsweise nicht sehr viele gemeinsame Szenen haben. Die weibliche Hauptrolle spielt, wie schon in "Nachtschwester müsste man sein", Nadia Cassini. Die einfallslose Story, die eigentlich nur als Aufhänger für die Präsentation möglichst depperter Protagonisten dient, hat ebenfalls einige Parallelen mit diesem Film. Für die eher spärlich gesäten textilfreien Einlagen ist, stärker noch als Nadia Cassini, vor allem Nieves Navarro ("Nackt unter Kannibalen") verantwortlich. Sie gibt hier die frigide Ehefrau des Chefs, die beim Sex lieber Zeitschriften liest, oder hinterher auch schon mal fragt, ob er sie jetzt eigentlich gebumst hat oder nicht. Die Komik umfasst neben völlig beschränkten Charakteren vor allem die üblichen Irrtümer durch Verwechslungen, sowie einiges an Klamauk. Dieser orientiert sich dabei auch an Militärklamotten, so peinlich wie bei "Helm auf - Hose runter" wird es aber glücklicherweise nie. Der Film erscheint in Deutschland erstmals ungekürzt und für vormals fehlende, nicht synchronisierte Szenen sind deutsche Untertitel zuschaltbar. Die Extras zum Film umfassen lediglich eine Bildergalerie, dafür gibt es aber drei gut verständliche Tonspuren (Deutsch/Englisch/Italienisch) und auch die Bildqualität kann überzeugen. (LR)

Nachtschwester müsste man sein
(L'Infermiera di notte)
Italien, 1979
Regie: Mariano Laurenti
Darsteller: Gloria Guida, Alvaro Vitali, Leo Colonna, Mario Carotenuto, Annamaria Clementi, Lucio Montanaro, Ermelinda De Felice, Vittorio Di Silverio, Giorgio Soffritti, Nicola Walper, Vittorio Daverio, Jimmy il Fenomeno
Erhältlich ab dem: 16.08.2007
Inhalt:
Der Zahnarzt Dr. Vincento (Lino Banfi) möchte mit Hilfe einer heißen, wohlproportionierten Krankenschwester seinen - vermeintlich - schwerkranken, reichen Onkel (Leo Colonna) beerben. Doch dieser entpuppt sich als rüstiger Lüstling. Noch dazu plant er still und heimlich einen Diamantenraub. Der Coup gelingt, aber das "Blonde Gift", das als Nachtschwester (Gloria Guida) für ständige sexuelle Verwirrungen sorgt, kassiert die Beute. Und dann taucht auch noch eine eifersüchtige Ehefrau auf. Aber da haben alle Beteiligten dieser chaotisch verrückten Sex-Komödie längst den Überblick verloren.
Infos zum Film:
Regisseur Mariano Laurenti ist ein alter Hase im Bereich der Italo-Sex-Komödie und neben dem zweiten Flotte-Teens-Film "Flotte Teens jetzt ohne Jeans" stammen von ihm noch bekanntere Titel wie "Ein nackter Po im Schnee" und "Jetzt treibt sie's auch noch mit dem Pauker!". Die weibliche Hauptrolle im Film hat wie oft bei Laurenti Gloria Guida, die nach dem Vorspann aber erst mal für einige Zeit von der Bildschirmfläche verschwindet und den anderen Darstellern reichlich Zeit zur Einleitung gibt. Was im Film geboten wird, ist dann die üblichen Tumultkomödie mit dem gewohnt überzogenen Klamauk und natürlich ausreichend nackter Tatsachen, wobei die Albernheiten diesmal nicht ganz so derbe ausfallen wie bei manch anderer Komödie aus Italien. Auf der DVD ist der Film wahlweise in der ungekürzten Fassung zu sehen, in der fehlende deutsche Synchronisationen mit Untertiteln überbrückt werden, oder in der alten deutschen Fassung, die mit ca. 75 Minuten seinerzeit allerdings um rund 15 Minuten gekürzt wurde. (MT)

Helm auf - Hose runter
(Dottoressa ci sta col Colonello)
Italien, 1980
Regie: Michele Massimo Tarantini
Darsteller: Lino Banfi, Nadia Cassini, Alvaro Vitali, Malisa Longo, Bruno Minniti, Lucio Montanaro, Enzo Andronico, Dino Cassio
Erhältlich ab dem: 14.06.2007
Inhalt:
Oberst Punzono (Lino Banfi) - Medizinprofessor und Leiter eines Militärkrankenhauses - ist nervlich total am Ende. Es wurmt ihn furchtbar, dass er, der Frauenheld, an einer entscheidenden Stelle zentimetermäßig zu kurz gekommen ist. Zu allem Überfluss begegnen ihm bei den täglichen Musterungen immer wieder "Supermänner", die er nur ohnmächtig bewundern und beneiden kann. Und dann verliebt er sich auch noch in die schöne Professorin Eva (Nadia Cassini), doch er traut sich nicht, sie anzumachen. Da hört er von einer neuen Operationsmethode, die Penis-Transplantationen ermöglicht: Schnell wird der "überreichlich" ausgestattete Arturo (Alvaro Vitali) umoperiert und das Prachtstück bei Punzono angenäht. Nun steht einem Schäferstündchen mit der scharfen Eva nichts mehr im Wege - doch es kommt anders als geplant...
Infos zum Film:
Regisseur Michele Massimo Tarantini, der sich unter anderem für den ersten "Flotte Teens"-Film "Flotte Teens und heiße Jeans" verantwortlich zeigt, bietet hier eine recht überdrehte Italo-Klamotte, die mit flachen Gags und hinreichend nackten Tatsachen das Zielpublikum zu unterhalten versucht. Gerade bei "Helm auf - Hose runter" ist es erforderlich, mit den italienischen Klamotten aus dieser Zeit gute Unterhaltung zu verbinden, da der platte Slapstick-Faktor hier relativ hoch anzusetzen ist. Politisch korrekt ist an den Geschehnissen und Dialogen im Film dabei so ziemlich gar gar nichts, es wird heftigst auf Klischees rumgeritten und so manch derbe Witz auf Kosten von Frauen, Homosexuellen und weiteren Zielgruppen gemacht. Die weibliche Hauptrolle wurde mit Nadia Cassini besetzt, die unter anderem auch in "Flotte Teens und Sex nach Noten" zu bewundern war. Nachdem der Film auf Video nur in gekürzter Version erschien, liegt er nun als ungekürzte Fassung auf DVD vor. Die Optik macht dabei einen guten Eindruck und auch der Ton weiß zu gefallen. (MT)

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