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Wettbewerb RAKETE - Stella und der Stern des Orients


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19. Kinofest Lünen - Stella und der Stern des Orients



Der vierte Film im Wettbewerb um die Rakete war beim 19. Lüner Kinofest der Film „Stella und der Stern des Orients“. Stella (Laura Berschuk) und ihre Mutter (Gabriela Maria Schmeide) treffen sich mit ihrer Oma Clara (Ruth Glöss) im verwaisten Familiensitz. Urgroßmutter Clementine ist 100-jährig gestorben und hat verfügt, dass die Frauen der Familie über das Schicksal des Familiensitzes entscheiden sollen. Stella entdeckt auf dem Dachboden des ehrwürdigen Hauses die tollsten Familienerbstücke und in einem Schrank findet sie an der Hinterwand ein Sternbild in das ihr eigens Amulett, ebenfalls ein Stück aus der Familie, hineinpasst. Nichts ahnend aktiviert sie eine Zeitmaschine und landet im Kinderzimmer ihrer eigenen Uroma Clementine. Leider verliert gerade ihr Vater das Familienvermögen durch eine riskante Spekulation. Stella, Clementine und ihr jüngerer Bruder Gustav beschließen einen Schatz zu finden, doch die Gauner Kleinheinz (Axel Prahl) und Lodeus (Hans Martin Stier) versuchen zuerst das kostbare Stück zu erbeuten.




Der Film ist erstklassige Unterhaltung für Kinder und die Geschichte kennt nur die Guten und die Bösen. Die Guten sind die Kinder, die Bösen die beiden Gauner, deren häufige Missgeschicke für Lacher sorgen. Aber auch die sprachlichen und gesellschaftlichen Unterschiede bei den Kindern schaffen genug Platz für komische Unterhaltung. Worte wie „beknackt“, „cool“ und „krass“ gehören bald zum Wortschatz von Gustav und Clementine, sehr zur Verwunderung ihrer Eltern. Die Geschichte wurde kindgerecht inszeniert und das Thema Freundschaft und Zusammenhalt in der Not spielt eine große Rolle. Es ist kein lauter Film, aber einer der auch dem erwachsenen Zuschauer keinen Anlass zum Gähnen bietet. Im Vergleich zu den anderen drei Mitbewerbern um die Rakete ist er leider ein bisschen zu brav.



Leider waren keine Filmschaffenden bei der Vorführung zugegen und daher fiel die Fragestunde aus. Aber die Veranstalter des Kinofestes hatten zehn Fragen ausgearbeitet und die Kinder, die diese Fragen als erste beantworten konnten erhielten eine Tüte mit Überraschungen aus der Kinowelt. Eine schöne Geste und es wurden alle Fragen mit dem ersten Versuch beantwortet.



Special vom: 16.11.2008
Autor dieses Specials: Jörg Hesse
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