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Story:
Das prächtige Anwesen Schloss Carre Castle ist nicht an den Mann oder die Frau zu bringen. Grund hierfür ist eine alte Legende, die besagt, dass ein unheimlicher grüner Bogenschütze für das verfrühte Ableben seiner Bewohner sorgt. Doch dem amerikanischen Millionär Abel Bellamy (Gert Fröbe) interessieren die alten Legenden herzlich wenig, er kauft den Besitz und zieht ein. Selbst ein durch einen grünen Pfeil getötetes Opfer kann Bellamy nicht von seinem Besitz vertreiben. Um weitere Morde zu verhindern, lässt sich Inspektor James Featherstone (Klausjürgen Wussow) als Hausmeister anstellen und versucht herauszufinden, wer die alte Legende um den grünen Bogenschützen für seine Zwecke aufleben lässt.
Meinung zum Film:
Nach dem Duo Reindl/Fuchsberger bekam auch das Gespann Roland/Wussow eine zweite Chance, ihr Publikum mit einer weiteren Wallace-Verfilmung zu begeistern. Doch im Gegensatz zu „Der rote Kreis“, entsprach das Ergebnis nicht unbedingt den Erwartungen der Produzenten. Diese waren sogar so enttäuscht davon, dass der Film eher beiläufig und ohne große Premiere in die Kinos gebracht wurde und nicht zuletzt durch interne Querelen wurde es Jürgen Rolands letzter Auftritt als Regisseur der Serie.
Ein Hauptgrund für die Enttäuschung dürfte sicherlich die fehlende Atmosphäre sein, welche die Wallace-Filme bislang immer auszeichnete. Stimmungsvolle Versatzstücke wie das neblige London, künstlich heraufbeschworene Stimmung und die schrillen Charaktere sucht man meist vergeblich. Bis auf ein paar stimmungsvolle Aufnahmen gibt es nur wenig, was an die Atmosphäre der bisherigen Werke erinnert. „Der grüne Bogenschütze“ ist wesentlich heller und heiterer angelegt und kann nur mit eher mäßiger Spannung aufwarten. Dies wird schon zu Beginn klar, als Eddi Arent recht heiter in die Kamera schaut und bemerkt, dass man aus einem Mörder mit einem Flitzebogen doch keinen Film machen kann. Und selbst die Auflösung um den grünen Bogenschützen wird eher unspektakulär und im Vergleich zu andere Werken fast schon beiläufig erledigt.
Was den Film aber dennoch sehenswert und auch noch heute zu einem der bekannteren Werke der Serie macht, ist die ausgewählte Schauspielerschar. Dies trifft vielleicht nicht unbedingt auf Klausjürgen Wussow zu, der zwar eine gute, aber auf gar keinen Fall bemerkenswerte Leistung abliefert, aber ganz sicherlich auf Gert Fröbe („Goldfinger“, „Es geschah am helllichten Tag“), der den Film durch seine Anwesenheit fast schon adelt. Trotz seiner eher zeitlich begrenzt angelegten Rolle ist es vor allem seine Darstellung, die am Ende beim Publikum haften bleibt.
DVD Aufarbeitung:
Die Reihe des sehr guten Eindrucks vom Bild reißt auch hier nicht ab. Wie die drei Vorgänger gibt es auch diesmal wieder bestes Futter für das Auge, das selbst kritischen Betrachtern gefallen wird. Der Ton ist diesmal, was die Verzerrungen betrifft, ein klein wenig weniger belastet, klingt allerdings weiterhin zu dumpf.
Bonusmaterial ist keines auf der Disk zu finden
Fazit:
Auch wenn „Der grüne Bogenschütze“ von der Atmosphäre eher untypisch heiter für die Edgar Wallace-Reihe ist, weiß er dennoch zu unterhalten. Nicht zuletzt durch einen wie immer gut aufspielenden Gert Fröbe, der allein es schon wert ist, den Film anzusehen. Wer allerdings gruselige Krimi-Unterhaltung sucht, wird nicht sehr oft fündig werden.
Daten zur DVD:
FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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88:41 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch: Dolby Digital 2.0
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Untertitel:
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Deutsch für Hörgeschädigte
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Bonusmaterial:
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Der grüne Bogenschütze
Der grüne Bogenschütze
Schützenfest mit dem grünen Bogenschützen
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr: Deutschland, 1961
Regie: Jürgen Roland
Drehbuch: Wolfgang Menge, Wolfgang Schnitzler (nach dem Roman "The Green Archer" von Edgar Wallace)
Darsteller: Klausjürgen Wussow, Karin Dor, Gert Fröbe, Eddi Arent, Harry Wüstenhagen, Wolfgang Völz, Heinz Weiss, Edith Teichmann, Helga Feddersen, Sigrid von Richthofen
Vertrieb : Universum Film
DVD-Verleihstart : 22.11.2004
DVD-Verkaufsstart : 22.11.2004
Vertrieb : Impuls Home Entertainment
DVD-Verleihstart : 22.11.2004
DVD-Verkaufsstart : 22.11.2004
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